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Jägerschaft Landkreis Harburg e.V.

Die Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. möchte hier seinen Mitgliedern und allen Interessierten mit aktuellen Informationen, Veranstaltungen und Neues aus den Verbänden berichten.


25.01.2021 - Neue Jagdzeiten in Niedersachsen

Das Niedersächsische Jagdgesetz wurde mit einer Verordnung geändert. Dadurch gibt es neue Jagdzeiten und Freigabe für Nachtsicht.

Mit einer Verordnung hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das Jagdgesetz geändert. Neben der erwarteten Freigabe von Nachtsichtvorsatz- und Nachtsichtaufsatzgeräten, ändern sich auch die Jagdzeiten.

Rehwildbejagung ab 1. April

Schmalrehe und Rehböcke sind in Niedersachsen nun ab dem 1. April frei. Die Jagdzeit endet wie gehabt am 31. Januar. Bei Schmalrehen herrscht nun ab dem 15. Mai bis zum 1. September Jagdruhe. Auch bei Rot- sowie Damwild wurde der Beginn der Jagdzeit vorverlegt. In Niedersachsen haben durch die neue Verordnung nun ebenfalls Nonnengänse eine Jagdzeit.

Die Ausweitung der Jagdzeiten beim Rehwild hatte das Ministerium im vergangenen Jahr so begründet: Ein artenreicher Wald lässt sich nur erreichen, wenn der Wildfluss in der Verjüngungsphase der Wälder stark zurückgedrängt wird. Dazu müssen in den nächsten Jahren die Bestände des Rehwildes im Bereich der Kahlflächen angepasst werden.

Nachtsichtaufsatz- und Nachtsichtvorsatzgeräte für Schwarzwildbejagung

Bei der Erlegung von Schwarzwild dürfen Jäger in Niedersachsen künstliche Lichtquellen und Vorrichtungen zum Anstrahlen, "die nicht für Schusswaffen bestimmt sind" verwenden. Außerdem dürfen Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel, "die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind" bei der Erlegung von Wildschweinen genutzt werden.

Schalenwild

GEÄNDERTE JAGDZEITEN IN NIEDERSACHSEN

Rotwild

Kälber: 1. August bis 31. Januar
Schmaltiere/ Schmalspießer: 1. April bis 15. Mai und 1. August bis 31. Januar

Damwild

Schmaltiere/ Schmalspießer: 1. April bis 15. Mai und 1. August bis 31. Januar

Rehwild

Schmalrehe: 1. April bis 15. Mai und 1. September bis 31. Januar
Rehböcke: 1. April bis 31. Januar

Hier finden Sie alle Änderungen

PDF Niedersachsen-Verordnung [106 KB]

PDF Jagdzeiten Stand 25.01.2021 [98 KB]

11.01.2021 ml.Niedersachsen

Überarbeitete jagdliche FAQ auf der Grundlage der Verordnung zur Änderung der Nds. Corona-VO und der Nds. Quarantäne-VO v. 08.01.2021 (Nds. GVBl. S. 3)

Darf ich noch auf die Jagd gehen?

Ja. In der entsprechenden Niedersächsischen „Corona-Verordnung“ ist die körperliche Betätigung im Freien grundsätzlich zulässig. Dies ist bei einer Einzeljagd (Pirsch, Ansitz) unproblematisch. Für Drückjagden auf Schalenwild zur gesetzlichen Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gilt Folgendes:

Voraussetzungen für die Durchführung sind die Beachtung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (vgl. § 3 Abs. 2, 3, 5-7 Nds. Corona-VO),

das Erstellen eines Hygienekonzeptes (vgl. § 4 Nds. Corona-VO),die Datenerhebung und Dokumentation (vgl. § 5 Nds. Corona-VO) sowie die Beachtung der organisatorischen Hinweise zum Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild vom 21.12.2020 Az.: 406-65001-323 (H)

Link: gesetze-und-andere-bestimmungen-rund-um-das-thema-jagd-und-jaeger

Alle übrigen Gesellschaftsjagden, wie z. B. Treibjagden auf Niederwild, sind nicht zulässig.

Die Anreise zu Einzel- und Drückjagden zur gesetzlichen Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gelten als berufliche Tätigkeit im Sinne des § 2 Absatz 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO und stellen nach Maßgabe des diese Norm konkretisierenden Erlasses des ML (s.o.) einen triftigen Grund für eine Ausnahme von der dort geregelten Einschränkung des Bewegungsradius dar (vgl. § 18 Nds. Corona-VO).

Mein Jagdrevier liegt weiter entfernt. Daher nutze ich eine Zweitunterkunft. Ist das erlaubt?

Ja, sofern die Jagd zur gesetzlich vorgeschriebenen Abschussplanerfüllung und zur Prävention vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erfolgt. Eine eigene Zweitwohnung oder ein Zweitwohnsitz unterliegt keiner Nutzungsbeschränkung.

Sind eine Jägerausbildung und die Durchführung von Jägerprüfungen zulässig?

Die Wahrnehmung von Bildungsangeboten im Präsenzunterricht privater Bildungseinrichtungen und Vereine im außerschulischen Bereich sind nach aktueller „Corona-Verordnung“ (LINK) untersagt (vgl. § 14a Satz 1 Nds. Corona-VO). Davon ausgenommen sind berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungen.

Die Durchführung von Jägerprüfungen ist (analog den Führerscheinprüfungen) unter Einhaltung der in der Verordnung genannten Hygienevoraussetzungen zulässig ((vgl. § 14a Satz 2 Nds. Corona-VO).

Darf auf Schießständen wieder geschossen werden?

Schießstände weisen einen Doppelcharakter auf. Zum einen sind sie Sportstätten, die nach aktueller „Corona-Verordnung“ Niedersachsens (LINK) geschlossen und in denen Zusammenkünfte zunächst weiterhin verboten sind. Abweichend hiervon ist allerdings
laut Verordnung die Nutzung privater Sportanlagen zur Ausübung von Individualsport (maxi- mal zwei Hausstände) unter den in der Verordnung genannten Hygienevoraussetzungen zulässig. Damit dürfen Wurftaubenstände und offene Schießbahnen zu Übungszwecken genutzt werden. Auch räumlich geschlossene Schießstände dürfen im Rahmen des Individualsports genutzt werden (§ 10 Absatz 1 Satz 1 Nr. 7).

Zum anderen dienen die Schießstände im Interesse einer waidgerechten Jagdausübung dazu, Jagdwaffen an- und einzuschießen. Insoweit dürfen auch geschlossene Schießstände bzw. Schießkabinen auf offenen Schießbahnen für jagdliche Zwecke unter den allgemeinen Hygienevoraussetzungen genutzt werden.

Die Anreise zu den Schießständen gilt als berufliche Tätigkeit im Sinne des § 2 Absatz 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO und stellt einen triftigen Grund für eine Ausnahme von der dort geregelten Einschränkung des Bewegungsradius dar (vgl. § 18 Corona-VO).

Ist die Durchführung von Hundeführerlehrgängen zulässig?

Bei Hundeführerlehrgängen zur Ausbildung von Jagdhunden werden keine körpernahen Dienstleistungen erbracht. Sie unterliegen somit keinem Betriebsverbot nach § 10 der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS- CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung in der Fassung vom 08.01.2021). Der Betrieb darf somit grundsätzlich mit Hygienekonzept, unter Einhaltung des Abstandsgebotes, der Kontaktbeschränkungen (also im Einzelunterricht) sowie der Regelungen zur Mund-Nasen- Bedeckung erfolgen. Gruppentraining/-lehrgänge sind aufgrund der Kontaktbeschränkungen hingegen nicht zulässig.

21.12.2020 - Hinweise zu Gesellschaftsjagden


Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild. 

 PDF


Afrikanische Schweinepest in Brandenburg bestätig


Ministerin Otte-Kinast: Jetzt noch wachsamer sein!"

Fall von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg bestätigt Höchste Alarmbereitschaft"

Hannover 10.09.2020. Anlässlich eines nachgewiesenen Falles von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Brandenburg sind die zuständigen Behörden in Niedersachsen alarmiert. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: Das ist eine schlechte Nachricht für unsere Schweine haltenden Betriebe. Wir sind in höchster Alarmbereitschaft und müssen nun noch wachsamer sein, um zu verhindern, dass sich die Afrikanische Schweinepest nach Niedersachsen ausbreitet." Gleichzeitig macht die Ministerin deutlich: Niedersachsen ist auf den Ernstfall gut vorbereitet!"

Niedersachsen hat diverse Maßnahmen umgesetzt, um eine Einschleppung der ASP zu verhindern und im Fall eines Ausbruchs bestmöglich vorbereitet zu sein. Dazu gehört die Sensibilisierung von Schweinehaltern, Jägern, Viehhändlern und Transportunternehmen, unter anderem mit Merkblättern und Infoveranstaltungen. Auch regionale und landesweite Übungen werden regelmäßig durchgeführt, um die Abläufe bei einem Seuchenfall einzuüben und zu verbessern. Eine Arbeitsgruppe entwickelt die landesweite Bekämpfungs- und Prophylaxe-Strategie kontinuierlich weiter. Im Rahmen der Prävention hat außerdem die Reduktion der Schwarzwildbestände eine hohe Bedeutung, um die Infektionskette zu unterbrechen. Im abgelaufenen Jagdjahr 2019/2020 wurden in Niedersachsen deshalb erstmalig mehr als 70.000 Wildschweine erlegt. Die jagdrechtlichen Bestimmungen wurden für eine wirkungsvolle Prävention und eine effektive Seuchenbekämpfung angepasst Außerdem werden im Rahmen des niedersächsischen Wildschweinmonitorings erlegte Wildschweine und gefundenes Fallwild auf ASP untersucht. Die Veterinärbehörden wurden hierzu mit Probenmaterial ausgestattet, das an die Jäger weitergegeben wird. Die Jäger erhalten für ihre Mithilfe bei der Prävention sowie im Ausbruchsfall eine Aufwandsentschädigung für das Auffinden von toten Wildschweinen sowie für die vermehrte Bejagung des Schwarzwildes.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen für die rund 5.300 Schweine haltenden Betriebe in Niedersachsen, in deren Ställen etwa 8,3 Millionen Tiere stehen, lassen sich zum derzeitigen Zeitpunkt schwer abschätzen. Es besteht allerdings die berechtigte Sorge, dass bestimmte Drittländer außerhalb der EU aufgrund der erstmaligen Feststellung von ASP Handelsbeschränkungen für Schweinefleisch aus Deutschland verhängen.

In diesem Zusammenhang macht das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) darauf aufmerksam, dass die größte Gefahr für Wild- und Hausschweine vom Menschen selbst ausgeht. Deshalb ist es wichtig, keine fleischhaltigen Lebensmittel aus dem Ausland mitzubringen und Speisereste unbedingt nur in dafür vorgesehene Behälter zu entsorgen. Schweine haltende Betriebe müssen die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einhalten. Das ML weist zudem noch einmal darauf hin, dass für Transporteure Infoblätter in verschiedenen Sprachen zur Verfügung stehen. Diese können unter folgendem Link heruntergeladen und gerne weiterverteilt werden:

https://www.ml.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/afrikanische-schweinepest-aktiv-verhindern-165011.html

Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. Hier erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände einschließlich Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung). Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. ASP ist nicht auf Menschen übertragbar und daher für den Menschen ungefährlich.

Quelle: LJN 10.09.2020 


LJN Aktuell


LJV 27.08.2020 - Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutrias

Vierte Verordnung zur Änderung von Vorschriften zur Durchführung des gemeinschaftlichen Lebensmittel-hygienerechts vom 19. Juni 2020 (BGBl. I Nr. 30 v. 29.6.2020); hier: Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutrias

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Streichung des Wortes "Sumpfbiber" in § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Tier-LMHV durch die o.a. Verordnung vom 19. Juni 2020 entfällt zukünftig die amtliche Untersuchung auf Trichinen für Sumpfbiber bzw. Nutrias.

Dies bestätigte uns auf Anfrage heute das Niedersächsische Ministerium für Ernährung,Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In der Begründung zu dieser Änderung heißt es:

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat am 30. Oktober 2018 eine umfassende "Gesundheitliche Bewertung von humanpathogenen Parasiten in Wild" vorgelegt. In dieser Bewertung wird ausgeführt, dass Sumpfbiber zwar grundsätzlich für eine Trichineninfektion empfänglich seien, wie mit Infektionsversuchen nachgewiesen worden sei. Es gebe in Europa auch vereinzelte Berichte aus den Jahren 1936 und 1980 über Trichinenfunde bei Sumpfbibern.

Es habe sich aber um Tiere gehandelt, die in Pelztierfarmen gehalten worden seien. In beiden Fällen vermuteten die Autoren, dass die Infektion durch die Verfütterung von Küchenabfällen mit Fleischbestandteilen (Schwein oder relevantes Wild) erfolgte. Die Publikation aus dem Jahr 1936 war der Auslöser dafür, dass der Sumpfbiber als Wild eingestuft worden ist, "das Träger von Trichinen sein kann". In seiner Risikobewertung stellt das BfR aber fest, dass ihm Trichinenfunde bei freilebenden Sumpfbibern nicht bekannt seien. Vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt, Sumpfbiber aus der Pflicht zur Untersuchung auf Trichinellen auszunehmen, ohne dass dies mit einer Verringerung des vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher verbunden wäre.


INFO der Waffenbehörde 08/2020


Information Ihrer Waffenbehörde über die NWR-Identifikationsnummer (NWR-ID)  

Sehr geehrte Waffenbesitzer/-innen, 

ab dem 01.09.2020 benötigen Waffenbesitzkarteninhaber bei jeder Transaktion mit Händlern und Herstellern ihre NWR-ID s.  Die Bekanntgabe aller NWR-IDs erfolgt aus technischen Gründen erst ab Anfang September 2020.  

Wenn Sie in den letzten zwei Jahren eine Waffe erworben haben, haben wir Ihre persönliche NWR-ID i.d.R. schon auf die WBK gedruckt.

Diese finden Sie oben auf der Innenseite Ihrer WBK; auf der linken Seite steht die ID der WBK (E-Nummer), auf der rechten Seite die persönliche ID (P-Nummer). 

Bitte sehen Sie zunächst von vermehrten Nachfragen bei uns ab. Wir kommen unaufgefordert wieder auf Sie zu.                                                                                                                                          Ihre Waffenbehörde

Was ist die NWR-ID?

Die NWR-Identifikationsnummer (NWR-ID) ist eine unverwechselbare technische Identifikationsnummer (ID) des Nationalen Waffenregisters (NWR), die eine eindeutige Identifikation und Zuordnung von Daten (u.a. Personen, Erlaubnissen und Waffen/-teilen) im NWR gewährleistet.



Erlass des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums: Jäger dürfen Produkte direkt an Verbraucher verkaufen

(PI ML Niedersachsen 15.05.2020) Hannover. Jägerinnen und Jäger können ihr Wildbret und daraus hergestellte Erzeugnisse selbst vermarkten. Dabei dürfen sie auch die Räumlichkeiten von anderen zugelassenen oder registrierten Lebensmittelunternehmen zum Beispiel handwerklichen Fleischereien nutzen bzw. deren Dienstleistung in Anspruch nehmen. Das ist der Kern eines Erlasses, den das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) nun an die zuständigen Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte versendet hat. Auch die Landesjägerschaft Niedersachsen und der Fleischerverband haben den Erlass erhalten.

Da Restaurants, Gaststätten und Hotels aufgrund der Corona-Krise einige Wochen geschlossen waren und als wichtige Abnehmer ausgefallen sind, ist es derzeit schwierig, erlegtes Wild zu vermarkten. Gleichzeitig ist es insbesondere in Hinblick auf die Vermeidung eines Eintrags der Afrikanischen Schweinepest wichtig, Schwarzwild weiterhin intensiv zu bejagen. Vor diesem Hintergrund hat das ML mit dem Erlass eine Hilfestellung formuliert, der den zuständigen Veterinärbehörden sowie Jägern und Lebensmittelbetrieben die rechtlich zulässigen Wege der Wildbretvermarktung aufzeigt.

Für Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ist es wichtig, dass die Tiere für die Gewinnung von Lebensmitteln erlegt werden und nicht in der Tierkörperverwertung enden. Daher sei die Vermarktung durch die Jägerinnen und Jäger der beste Weg, die Produkte auf kurzem Weg an private Kunden zu bringen. Barbara Otte-Kinast: Wildfleisch kommt aus der Region, ist hochwertig und schmackhaft und man kann es gut als Steak oder Bratwurst auf den Grill legen! Der Erlass beschreibt, dass Jägerinnen und Jäger andere Lebensmittelunternehmen beauftragen können, Produkte wie etwa Wurst aus dem erlegten Wild herzustellen. Diese Produkte dürfen die Jäger dann wiederum selbst vertreiben, wenn sie sich bei der zuständigen Veterinärbehörde als Lebensmittelunternehmer haben registrieren lassen.

Die Abgabe der Produkte darf jedoch nur an Endverbraucher erfolgen entweder am Wohnort des Jägers oder über einen lokalen Marktstand im Umkreis von weniger als 100 Kilometern um den Wohnort des Jägers oder den Erlegungsort. Voraussetzung hierfür ist außerdem die Einhaltung der einschlägigen lebensmittelrechtlichen Hygienebestimmungen. PDF-Download

LJN aktuell


LJN - Absage von Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Situation und der Entwicklungen im Umgang mit dem Coronavirus hat die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. beschlossen, folgende Veranstaltungen abzusagen:

Die zwei Schulungen für Jägerschaften zur Mitgliederdatenbank

(21. März und 28. März)

FITASC-Wettbewerb (18.April)

Das Treffen ehemaliger Funktionsträger (20.April)

Alle Veranstaltungen/Kurse/Seminare am Jägerlehrhof Jagdschloss Springe

zunächst bis zum 14. April

Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (8.Mai)

Ebenfalls abgesagt sind alle Landesmeisterschaften im Jagdlichen Schießen und der Landeswettbewerb im Jaghornblasen.

Hingewiesen wird zudem darauf, dass einige Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Landesjägerschaft Niedersachsen bis auf weiteres zunächst im Home-Office arbeiten werden und darüber hinaus auch die Arbeitsprozesse innerhalb der Geschäftsstelle an die Situation anpassen wurden. Es könnte dadurch zu kleineren Verzögerungen kommen.

Der LJN bedauert diese Entscheidung treffen zu müssen sehr, glaubt aber , hiermit der Verantwortung in der derzeitigen Situation allen Beteiligten gegenüber gerecht zu werden.


Was ist neu für Jäger im Waffenrecht?


Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: DJV und FWR erläutern, was neu ist. Zusammengestellt sind Antworten auf die 26 häufigsten

Fragen zur Änderung des Waffenrechts.

Gemeinsam mit dem Forum Waffenrecht (FWR) hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute ein Frage-Antwort-Papier zur Novelle des Waffengesetzes veröffentlicht. Grundlage sind zahlreiche Anfragen von Jägern, die FWR und DJV in den letzten Tagen erreicht haben. Schalldämpfer, Nachtsichtgeräte oder Waffenverbotszonen: Die Novelle bringt einige Änderungen mit sich. Insgesamt 26 häufig gestellte Fragen haben FWR und DJV zusammengetragen und beantwortet.

Bereits jetzt sind Änderungen des Waffengesetzes in Kraft, die Jäger betreffen. Diese umfassen unter anderem den Erwerb von Schalldämpfern und Nachtsichttechnik. Jäger müssen zudem Übergangs- und Meldefristen beachten. Beispielsweise muss der bestehende Besitz von größeren Magazinen bis zum 1. September 2021 der Waffenbehörde gemeldet werden, damit das Verbot nicht gilt. Die zulässigen Magazingrenzen liegen künftig bei zehn Schuss für Langwaffen und bei 20 Schuss für Kurzwaffen.

Zum Frage-Antwort-Papier geht es hier.

Quelle: 28. Februar 2020 (FWR/DJV) Berlin


Änderung des Waffengesetzes vom 20.02.2020


Liebe Jägerinnen und Jäger,

die aktuelle Waffenrechtsänderung gibt vor, dass zur waffenrechtlichen Zuverlässigkeit ab sofort die Verfassungsschutzbehörde nach Erkenntnissen zu befragen ist. Dies ist bei den aktuell zur Verlängerung anstehenden Jagdscheinen nicht erfolgt, weil es bisher nicht vorgeschrieben war. Deshalb erfolgt die Jagdscheinverlängerung bzw. -ausstellung unter dem jederzeitigen Vorbehalt von Widerruf oder Rücknahme. Insbesondere, sofern nachträglich Erkenntnisse der Verfassungsschutzbehörde bekannt werden. 

im Auftrag

Ihre Jagdbehörde                           


22. Januar 2020 (DJV) Berlin


ASP: nur noch 12 Kilometer bis Deutschland!

Behörden melden weiteres infiziertes Wildschwein in Polen. DJV bittet darum, verdächtige Wildschweinkadaver nicht anzufassen und sofort die Behörden zu informieren. Über das Tierfund-Kataster werden Daten direkt weitergeleitet.

Südlich der polnischen Stadt Sorau haben Behörden bei einem Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Damit ist die Tierseuche nur noch rund 12 Kilometer entfernt von Sachsen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet insbesondere Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten und diese umgehend zu melden. Den grenznahen Regionen von Sachsen und Brandenburg gilt besonderes Augenmerk. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten tot aufgefundene Tiere nicht angefasst oder eigenhändig transportiert werden. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, tötet allerdings Haus- und Wildschweine in kürzester Zeit. Durch Exportbeschränkungen drohen den schweinehaltenden deutschen Landwirten hohe wirtschaftliche Verluste.

Die Früherkennung eines möglichen ASP-Ausbruchs ist besonders wichtig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit dem Friedlich-Loeffler-Institut hat der DJV deshalb das Tierfund-Kataster (tierfund-kataster.de) ausgebaut: Eingetragene Daten zu toten Wildschweinen werden automatisch an das zuständigen Veterinäramt weitergeleitet. So können Behörden im Ernstfall schnell Maßnahmen einleiten. Weitere Informationen liefert die Broschüre Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest , die der DJV vergangene Woche veröffentlicht hat.


ASP Aktuell

ASP Aktuell

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Bisher, und dies gilt es sich auch bewusst zu machen, ist die ASP noch nicht in Niedersachsen

ASP IN POLEN RÜCKT NÄHER

Das BMEL informiertüber einen Ausbruch der ASP in Westpolen außerhalb der Restriktionszone.
Das Virus der afrikanischen Schweinepest wurde am 14. November 2019 bei einem am 04. November 2019 verunfallten Wildschwein in Lubuskie im Kreis Wschowa festgestellt. Dies ist der erste derartige Fall in Lubuskie und Westpolen.
Der neue Fall ist ca. 300 km von den bisherigen Fällen entfernt. Die Entfernung zur deutschen Grenze beträgt ca. 100 km. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor.
Für Niedersachsen gelten weiterhin alle Biosicherheitsmaßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen bei mitgebrachten Lebensmitteln.

Es ist jetzt mehr als bisher von besonderer Bedeutung die Verpflichtungen bei der Jagdausübung zur Meldung und Untersuchung von jeglichem verendet aufgefundenen Wildschwein sowie den auffällig erlegten Stücken gewissenhaft und lückenlos umzusetzen!

Die Pressemitteilung finden Sie unten zum Download.


  • Umstrittene Neuregelung des Waffengesetzes beschlossen

    13. Dezember 2019 (DJV) Berlin

    Der Bundestag hat heute eine umstrittene Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Damit sollen in erster Linie die Änderungen der EU-Feuerwaffenrichtlinie umgesetzt werden

  • ASP: Leitfaden für Jäger

    Der DJV veröffentlicht eine Broschüre zur Afrikanischen Schweinepest. Typische Krankheitsbilder sind mit Fotos dargestellt. Weitere Themen: Symptome, Verbreitung und Prävention der Tierseuche.


  • Deutschland liebt Wildbret vom Wildschwein

    Im Vergleich zur vorangegangenen Saison gab es im Jagdjahr 2018/19 über 27.700 Tonnen Wildbret aus heimischen Revieren. Spitzenreiter ist das Wildschwein mit über 14.100 Tonnen. Auf Platz zwei das Reh mit 9.600 Tonnen.


Quelle:  Redaktion Niedersächsischer Jäger vom 04.11.2019

Niedersachsen: Nutria-Strecke um 33 Prozent gestiegen

Rekordhoch beim Nutria: Die niedersächsischen Jäger erlegten so viele wie noch nie. Anders sieht es beim Schwarzwild aus mehr


Veterinärdienst Aktuell

Trichinenuntersuchung beim Nutria

Die auf Bundes- und Landesebene geforderte intensivere Bejagung von Nutrias möchte auch der Landkreis Harburg unterstützen...

LJN Aktuell

LJN Aktuell

Weniger Sicherheit durch mehr Bürokratie ist das Fazit des Deutschen Jagdverbandes nach einer Anhörung zum Waffengesetz im Bundestag...

Schießstand Garlstorf

Wildunfall

Mähtot...

Leinenpflicht

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