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Herzlich willkommen in der Jägerschaft Landkreis Harburg e.V.
Unsere Jägerschaft möchte hier seinen Mitgliedern und allen Interessierten über die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen informieren.


Jägerprüfung bestanden

In diesem Jahr freut sich die Jägerschaft Landkreis Harburg (JLH) über 53 neue Jungjäger, unterschiedlichsten Alters, die erfolgreich die Jägerprüfung absolvierten. Ursprünglich angetreten waren 56 Prüflinge. Am Freitag, dem 24.4.19, wurden in alter Tradition die Jägerbriefe durch den Kreisjägermeister Norbert Leben, sowie stellv. Landrätin Anette Randt und JLH-Vorsitzenden Horst Günter Jagau auf dem Schießstand in Garlstorf an den Nachwuchs überreicht. Die Jägerausbildungsgruppe Rosengarten mit Ausbildungsleiter Paul Marin und seinem Team hatte 32 Teilnehmer geschickt, von der Ausbildungsgruppe Winsen (Luhe) Rudolf Klippel kamen 24 Prüflinge.

Lehrgangsgruppe Klippel, Winsen

Im Oktober vergangenen Jahres waren die Bewerber zum Unterricht angetreten. Die insgesamt etwa 300 Unterrichtsstunden mündeten in einer schriftlichen Prüfung,

der praktischen Schießprüfung und einem mündlich-praktischen Teil, in dem die Kenntnisse der Wildtierarten, Wildbiologie und des Naturschutzes, des praktischen Jagdbetriebs, Hundewesens, der Wildkrankheiten, der Wildbrethygiene, des Feld- und Waldbaus, des Jagd- und Naturschutzrechts sowie praktische Waffenkenntnisse und Waffenhandhabung gefordert wurden. Die bestandene Prüfung, das sogenannte grüne Abitur, berechtigt die frisch zum Jäger ernannten Prüflinge nun, bei der Unteren Jagdbehörde einen Jagdschein zu lösen. Bester Jungjäger mit einer Durchschnittsnote von 1,5 wurde Kai Greve (Rosengarten). Er darf er seinen ersten Rehbock beim Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) erjagen. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen jeweils mit der Note 1,81 Sibylle Schümann (Rosengarten) und Axel Scheulen (Rosengarten). Frau Schümann darf ihren ersten Rehbock im Revier von Herrn Heins zur  Strecke bringen. Herr Scheulen wird seinen ersten Rehbock im Revier des JLH-Vorsitzenden Horst Günter Jagau erpirschen.

Die Prüflinge der Gruppen Rosengarten und Winsen


Veterinärdienst aktuell


Trichinenuntersuchung beim Nutria

Die auf Bundes- und Landesebene geforderte intensivere Bejagung von Nutrias möchte auch der Landkreis Harburg unterstützen. Der Veterinärdienst setzt daher ab dem 01.03.2019 für Privatpersonen die Erhebung von Gebühren für die Trichinenuntersuchung beim Nutria aus .

Die Gebührenaussetzung gilt für Proben von Nutrias, die im Landkreis Harburg erlegt wurden sowie für Proben, die von Jägerinnen und Jägern eingereicht werden, die im Landkreis Harburg wohnen. 

Wie bereits im Mitteilungsheft 2019 berichtet, ist die Trichinenuntersuchung nach Art. 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1375 verpflichtend. Nach § 6 Abs. 2 Satz 1 der Tierische-Lebensmittel-Überwachungsverordnung (Tier-LMÜV) kann der Veterinärdienst Jägerinnen und Jägern bei Vorliegen der dort genannten Voraussetzungen (lediglich) die Entnahme von Trichinenproben vom Wildschwein und Dachs übertragen. Dies hat zur Folge, dass die Entnahme von Trichinenproben beim Nutria ausschließlich durch amtliche Tierärztinnen und amtliche Tierärzte erfolgen darf.  Die Kosten für die Probenentnahme belaufen sich derzeit auf 2,86  Euro je Tier (ab 01.04.2019: 2,95 Euro). Diese Gebühr ist weiterhin zu zahlen. Es entfällt lediglich die Gebühr für die Untersuchung von bisher 5,00 Euro. Der Nachweis (z.B. Quittung), dass die Probe von einer/m amtliche/n Tierärztin/Tierarzt geschnitten wurde, ist bei der Abgabe beizufügen.


Aufsichtenschulung


Weitere Belehrungen für Aufsichten mit Jagdschein

Die nächsten kostenpflichtigen Belehrungen (25,00 EUR pro Person) für Aufsichten mit bestandener Jägerprüfung finden am Donnerstag, 14.03. oder Donnerstag, 28.03. oder Samstag, 11.05. oder Donnerstag, 16.05.2019 für Mitglieder der Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. statt (Gäste nach Absprache möglich). Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Der Lehrgang (ca. 2-3 Stunden) beginnt an den Donnerstagen um 18:00 Uhr (Anmeldung ab 17:00 Uhr) und am Samstag, 11.05.2019 um 12:00 Uhr (Anmeldung ab 11:00 Uhr).  

***Die Lehrgänge finden auf dem Schießstand in Garlstorf statt*** 

Der Lehrgang wird von Matthias Carstens und der Schießstand Garlstorf gGmbH durchgeführt. Nach erfolgtem Lehrgang und Vorlage des gültigen Jagdscheines im Original erhalten Sie eine Bestätigung zur Aufsichtsführung von der JLH. Bitte bringen Sie zu dem Termin Ihren gültigen Jagdschein im Original und Ihren Mitgliedsausweis der JLH mit. Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Für Mitglieder, die bereits eine Standaufsichtsprüfung oder einen Einweisungslehrgang (z. B. DJV, DSB, LJV, Springe o.ä.) erhalten haben, ist der Lehrgang nicht notwendig. 

Sollten Sie als Gast teilnehmen wollen, klären sie bitte mit Ihrer Jägerschaft, ob diese unsere Belehrung anerkennt und Sie daraufhin als Aufsicht registriert. Sollten Sie in keiner Jägerschaft Mitglied sein, können wir Sie bei unserem zuständigen Landkreis melden (zzgl. 50 EUR) und Sie erhalten nach Prüfung und nach ca. zwei Wochen eine Berechtigung zur Aufsichtsführung, die jedoch nur bei uns auf dem Stand gilt. 

Sollten Sie an diesen Terminen nicht teilnehmen können, informieren Sie sich bitte auf unserer Homepage über die nächsten Lehrgänge. Nach Festlegung werden wir diese dort umgehend veröffentlichen.


Aktuell 09.02.2019




Jobangebote auf dem Schießstand Garlstorf gGmbH

  Wir suchen als Verstärkung für unser Team mehrere motivierte, flexible, handwerklich begabte Platz- und Kundenbetreuer

  ggf. mit Ausbildertätigkeit auf Teil- oder Vollzeitbeschäftigung. Auch ein Job für ein Teilbereich oder auf 450 EUR Basis ist denkbar.

  Ein Jagdschein ist nicht Bedingung, aber von Vorteil. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter:

 job(at)schiessstand-garlstorf.de  

                                                                                


Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes


Keine Schalldämpfer für Jagdwaffen




Keine Schalldämpfer für Jagdwaffen


Jäger haben keinen Anspruch darauf, dass ihnen der Erwerb eines Schalldämpfers für ihre Jagdwaffen gestattet wird. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.


Der Kläger ist Inhaber eines Jahresjagdscheins. Er wohnt in Berlin und übt die Jagd in einem Revier in Brandenburg aus. Er will mit einer schallgedämpften Jagdwaffe auf Wild schießen, um Schädigungen seines Gehörs durch den lauten, über der Schmerzgrenze liegenden Mündungsknall beim Abfeuern der Waffe auszuschließen. Seinen Antrag, ihm die Erlaubnis für den Erwerb eines Schalldämpfers für seine Jagdlangwaffen zu erteilen, lehnte der Polizeipräsident in Berlin ab. Widerspruch und Klage sind erfolglos geblieben. Das Verwaltungsgericht hat angenommen, auch Jäger benötigten für den Erwerb eines Schalldämpfers für ihre Jagdlangwaffen eine gesonderte Erlaubnis, deren Erteilung ein waffenrechtliches Bedürfnis voraussetze. Der Schutz des Gehörs der Jäger könne ein solches Bedürfnis nicht begründen. 


Die dagegen gerichtete Sprungrevision des Klägers hat das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen, wobei es die Gründe des Verwaltungsgerichts im Wesentlichen bestätigt hat. Die Berechtigung von Jägern, Jagdlangwaffen und zwei Kurzwaffen zu erwerben, zu besitzen und für das jagdliche Schießen zu benutzen, erstreckt sich nicht auf Schalldämpfer. Ein waffenrechtliches Bedürfnis für den Erwerb von Schalldämpfern für das jagdliche Schießen besteht nicht. Zum einen gehören Schalldämpfer nach der Wertung des Gesetzgebers nicht zu der Ausstattung, die Jäger für die Ausübung der Jagd benötigen. Zum anderen kann nur ein besonders gelagertes persönliches Interesse ein Bedürfnis begründen; das Interesse an dem Schutz des Gehörs beim Abfeuern der Jagdwaffe besteht aber bei allen Jägern in gleicher Weise. Darüber hinaus kommt dem Schutz des Jägers vor den nachteiligen Auswirkungen des Schießens kein Vorrang vor dem Zweck des Waffengesetzes zu, den privaten Besitz schallgedämpfter Schusswaffen soweit als möglich zu verhindern. Dieser zentrale waffengesetzliche Grundsatz muss nicht zurücktreten, um die Selbstgefährdung des Schützen durch das Schießen zu vermeiden. Schließlich sind Schalldämpfer nicht erforderlich, um das Gehör der Jäger vor dem Mündungsknall zu schützen. Das Verwaltungsgericht hat bindend festgestellt, dass andere Mittel des Gehörschutzes gleich wirksam sind (Ohrkapseln, Im-Ohr-Schutz).


Urteil vom 28. November 2018 - BVerwG 6 C 4.18 -




ASP Aktuell


ASP: Schwarzwildbestände effektiv absenken - Ausgleichszahlungen für Jäger

Die Schwarzwildbestände so weit abzusenken, dass die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) möglichst unterbunden wird das ist das präventive Ziel vor einem möglichen Ausbruch der ASP. Für den Mehraufwand, der Jagdausübungsberechtigten und Hundeführern entsteht, gewährt das Land eine finanzielle Unterstützung.

Antragsberechtigt ist jeweils der Jagdausübungsberechtigte. Auszahlungsbehörde ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Hannover. Anders als bei sonstigen Subventionsmaßnahmen ist kein Antrag vor Beginn der Maßnahme erforderlich. Die Möglichkeit, Aufwand geltend zu machen, gilt für alles erlegte oder gefundene Schwarzwild  seit 1.4.2018.

Im Einzelnen geht es um folgende Maßnahmen:  

Suchen und Beproben von Fallwild und von schwerkrankem Schwarzwild

Der Hintergrund: Eine intensive, möglichst systematische Fallwildsuche wird zur frühzeitigen Erkennung eines Ausbruches für unerlässlich gehalten. Eine Verpflichtung zur Fallwildsuche hat der Jagdausübungsberechtigte jedoch nicht. Damit trägt jede Fallwildsuche zur Früherkennung bei. Die Höhe der Entschädigung beträgt 50 Euro pro Tier. Die Antragstellung ist vom 1. April bis 31. Mai für das vorangegangene Jagdjahr möglich.

Mehrabschuss von Schwarzwild aller Altersklassen

Der Hintergrund: Möglichst eine Reduzierung des Schwarzwildbestandes, um die Infektionskette im Falle eines möglichen Ausbruchs der ASP zu unterbinden. Die Höhe der Entschädigung beträgt 50 Euro pro Tier. Voraussetzung ist hier, dass im Einzelrevier ein Mehrabschuss in einem Jagdjahr erfolgt (erstmals 2018/19) als im Durchschnitt der drei Jagdjahre 2014/15, 2015/16 u. 2016/17 (Die Zahlen sind aus jährlicher Meldung an die Landkreise vorhanden). Die Antragstellung ist vom 1. April bis 31. Mai für das vorangegangene Jagdjahr möglich.

Einsatz von Jagdhunden bei revierübergreifenden Drückjagden

Der Hintergrund: Eine effektive Bejagung durch Erlegung möglichst mehrerer Wildschweine einer Rotte bei der Beunruhigung durch Hunde ist bei abgestimmten revierübergreifenden Jagden möglich. Da die Aufwandsentschädigung ausschließlich die Hundeführer erreicht und der Einsatz der Hunde revierübergreifend stattfindet, sind in diesem Fall auch Bund, Land, Kommunen, öffentlich-rechtliche Anstalten und Stiftungen antragsberechtigt. Die Höhe der Entschädigung liegt bei 25 Euro pro Einsatztag eines Jagdhundes. Voraussetzung ist hier, dass mindestens 5 direkt aneinandergrenzende Jagdbezirke oder mindestens zwei mit einer Gesamtfläche von 2.000 ha gemeinsam an einem Drückjagdtermin jagen. In diesem Fall wird ein Antrag für alle Reviere gestellt. Die Antragstellung ist bereits während des laufenden Jagdjahres möglich.

Die Antragsdokumente stehen Ihnen unten als PDF zur Verfügung.

   Formulare PDF


JLH Aktuell 26.04.2018


Schonzeitaufhebung für Nutria  - Elterntierregelung (Muttertierschutz) bleibt hiervon unberührt

Durch die Veröffentlichung im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt, ausgegeben am 24.04.2018, ist mit Wirkung vom 25.04.2018 in Niedersachsen die Schonzeit für die Nutria aufgehoben worden.

Unberührt hiervon bleibt nach wie vor die Elterntierregelung (Muttertierschutz) nach Paragraph 22 Abs. 4 Bundesjagdgesetz.


JLH Aktuell 14.02.2018


Gebührenbefreiung für Trichinenuntersuchung

Ab dem 15.02.2018 verzichtet der Landkreis Harburg auf die Erhebung von Gebühren für die Trichinenuntersuchung bei Wildschweinen, sofern die Probennahme durch ermächtigte Jägerinnen oder Jäger erfolgt.

Die bisherige Gebühr von 5,00 Euro je Probe wird befristet bis zur amtlich festgestellten Tilgung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgesetzt. Bei Probenahme im Rahmen der amtlichen Fleischbeschau z.B. bei Schlacht- und Wildverarbeitungsbetrieben werden weiterhin Gebühren erhoben. Dies gilt auch für Trichinenproben von Dachsen und Nutrias.

Hintergrund:

Die ASP breitet sich in Osteuropa immer weiter aus. Die Infektion führt sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen zu einer schweren Erkrankung und ist fast immer tödlich. Eine Einschleppung nach Deutschland hätte schwere Folgen für die Gesundheit unserer Wild- und Hausschweinebestände und die landwirtschaftliche Produktion. Ein wesentlicher Aspekt zur Reduzierung des Seuchenrisikos ist die konsequente intensive Bejagung der Schwarzwildpopulation. Als unterstützende Maßnahme  zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung wird zukünftig auf die Erhebung der Trichinenuntersuchungsgebühren bei Wildschweinproben von ermächtigten Jägerinnen und Jägern verzichtet. Aufgrund des bundes- und landesweit verstärkten Abschusses ist der Fleischpreis für Wildschweine stark rückläufig. Insbesondere für Frischlinge muss ein weiterer Anreiz geschaffen werden, diese verstärkt zu bejagen. Ein Anreiz ist der Verzicht auf die Trichinenuntersuchungsgebühr.

Die Gebührenaussetzung gilt für Proben von Schwarzwild, das im Landkreis Harburg geschossen wurde sowie für Proben, die von Jägerinnen und Jägern eingereicht werden, die im Landkreis Harburg wohnen. Diese Regelung wird analog für den Landkreis Lüneburg angewendet.  


JLH AKTUELL 01.02.2018


 Verordnung über die Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild!

Mit Wirkung vom 02.02.2018 hat der Landrat des Kreises Harburg aufgrund der Ermächtigung des § 26 Abs. 3 des Niedersächsischen Jagdgesetztes die Schonzeit für Schwarzwild aufgehoben.

Die Herabsetzung des Schwarzwildbestandes ist eine der wesentlichen Maßnahmen, um die Gefahr des Eintrags der Afrikanischen Schweinegrippe sowohl innerhalb des Schwarzwildbestandes als auch in die Hausschweinebestände hinein zu vermindern.

 Die Elterntierregelung des § 22 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes bleibt unberührt. Führende Bachen dürfen deshalb nicht bejagd werden. Als Elterntier gelten Bachen, deren Frischlinge noch gestreift sind.

Diese Verordnung gilt bis auf weiteres.

Die bitte nicht!


JLH Aktuell -Afrikanische Schweinepest


Aus aktuellem Anlass ein Merkblatt für Jagdtouristen  - PDF hier... [69 KB]